Banken-Aktien in Euro-Zone sacken rund sechs Prozent ab

Nach der Einführung von Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland sind die Bankenaktien im Euroraum deutlich gesunken. Der Index für die Kreditinstitute in der Euro-Zone sackte zu Handelsbeginn um bis zu 6,4 Prozent ab.

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Nach der Einführung von Kapitalverkehrskontrollen in Griechenland sind die Bankenaktien im Euroraum deutlich gesunken. Der Index für die Kreditinstitute in der Euro-Zone sackte zu Handelsbeginn um bis zu 6,4 Prozent ab. Dies war der größte Kursrutsch seit drei Jahren.

„Die Entwicklungen an diesem Wochenende haben die Risiken für griechische Banken erheblich erhöht“, sagte Citi-Analyst Ronit Ghose. Investoren befürchten, dass die Turbulenzen in Griechenland auf andere Länder und Banken der Euro-Zone übergreifen. Wegen eines befürchteten Ansturms auf die Banken nach dem Scheitern der Schuldengespräche bleiben die griechischen Institute in dieser Woche geschlossen.

In Deutschland verloren die Papiere der Deutschen Bank und der Commerzbank jeweils mehr als fünf Prozent. Die Aktien der italienischen Geldhäuser Unicredit und Intesa Sanpaolo tendierten ebenfalls mehr als fünf Prozent im Minus. In Spanien verbuchten die Titel von Santander einen Verlust von über sechs Prozent. Die Aktien der französischen BNP Paribas und der Societe Generale gaben etwa fünf Prozent ab.

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