S&P stuft Griechenland herunter

Die Ratingagentur Standard & Poor's stuft Griechenland erneut herab. Die Bewertung bedeutet, dass eine hohe Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls besteht. Die Wahrscheinlichkeit eines Austritts Griechenlands aus der Eurozone liege nun bei rund 50 Prozent.

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Die US-Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) hat Griechenland weiter herabgestuft. Die Bewertung für die langfristigen Verbindlichkeiten sei auf „CCC-“ von zuvor „CCC“ gesenkt worden, teilten die Bonitätswächter am Montag mit. Die Bewertung bedeutet, dass eine hohe Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls besteht. Die Wahrscheinlichkeit eines Austritts Griechenlands aus der Eurozone liege nun bei rund 50 Prozent. Der Ausblick sei negativ. Damit droht dem Land in den nächsten sechs Monaten eine weitere Herabstufung auf den Status der Zahlungsunfähigkeit.

Griechenland wird die am Dienstag fällige Kreditrate an den IWF in Höhe von 1,6 Milliarden Euro einem Regierungsvertreter zufolge nicht zahlen. Der Zahlungsverzug war erwartet worden, nachdem mehrere Minister wiederholt erklärten, ohne eine Freigabe von eingefrorenen Mitteln aus dem internationalen Hilfsprogramm würden dem Land die dafür nötigen Gelder nicht zur Verfügung stehen. Griechenland wäre das erste Industrieland, das bei dem IWF in Zahlungsrückstand gerät.

In den USA steigt offenbar die Verärgerung über das Krisen-Management von Angela Merkel. Die Unzufriedenheit geht so weit, dass nun US-Präsident Obama mit Frankreichs Präsident Hollande die Krise selbst lösen wollen – eine echte Blamage für Deutschland.

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