Deutscher Maschinenbau mit schlechtem ersten Halbjahr

Die Bestellungen in der deutschen Maschinenbau-Branche gingen im Mai um zwei Prozent zurück. Im Inland lag das Minus bei vier Prozent, während der Auftragseingang aus dem Ausland stagnierte.

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Der deutsche Maschinenbau kommt nicht in Gang. Wie schon im Vormonat gingen im Mai die Bestellungen um zwei Prozent zurück, wie der Branchenverband VDMA am Mittwoch mitteilte. Im Inland lag das Minus bei vier Prozent, während der Auftragseingang aus dem Ausland stagnierte. „Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer warten weiter auf den Durchbruch“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Das Jahr habe für die Branche mit den über eine Million Beschäftigten durchwachsen begonnnen. „Von Januar bis einschließlich April liegen wir nun bei real plus 1,1 Prozent. Wir gehen davon aus, dass wir uns im Lauf des Jahres schrittweise unserer Prognose von zwei Prozent Produktionsplus nähern können.“

Wenig Bedeutung für die deutschen Maschinenbauer misst Wiechers der Griechenland-Krise zu. „Griechenland ist für uns kein großer Markt, er rangiert nur auf Platz 54 der Exportrangliste des deutschen Maschinenbaus.“ 2014 exportierten die hiesigen Firmen 0,2 Prozent aller Maschinen in das südeuropäische Land, das entsprach einem Wert von 360 Millionen Euro.

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