Steigendes Überangebot drückt Ölpreise

Der Ölpreis der richtungsweisenden Nordsee-Sorte Brent verbilligte sich am Mittwoch um bis zu 1,7 Prozent auf 62,48 Dollar je Barrel. US-Leichtöl der Sorte WTI kostete mit 58,27 Dollar bis zu zwei Prozent weniger.

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Der Ölpreis der richtungsweisenden Nordsee-Sorte Brent verbilligte sich am Mittwoch um bis zu 1,7 Prozent. (Grafik: ariva.de)

Der Ölpreis der richtungsweisenden Nordsee-Sorte Brent verbilligte sich am Mittwoch um bis zu 1,7 Prozent. (Grafik: ariva.de)

Die Aussicht auf einen anhaltenden Rohöl-Überschuss hat den Preis für den Rohstoff am Mittwoch gedrückt. Die richtungsweisende Sorte Brent aus der Nordsee verbilligte sich um bis zu 1,7 Prozent auf 62,48 Dollar je Barrel. US-Leichtöl der Sorte WTI kostete mit 58,27 Dollar bis zu zwei Prozent weniger.

„Der Ölmarkt wird derzeit von der OPEC mit Rohöl regelrecht überflutet“, erklärten die Experten der Commerzbank. Das Überangebot bleibe somit beträchtlich. Die Analysten verwiesen zudem auf eine mögliche Lockerung der westlichen Sanktionen gegen den Iran. Bei einem positiven Abschluss der Atomverhandlungen mit Teheran dürfte aus dem Land zusätzliches Öl an den Markt gelangen. Am Mittag half die Hoffnung auf eine Lösung im Schuldenstreit mit Griechenland den Ölpreisen etwas, Brent und WTI konnten ihre Verluste eingrenzen und lagen jeweils rund ein Prozent im Minus.

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