Griechenland: Leere Supermärkte wegen Banken-Schließung

Das Abschneiden Griechenlands vom internationalen Zahlungsverkehr sorgt für eine Verknappung des Angebots bei Lebensmitteln. Wer kann, versorgt sich mit kleinen Gemüsegärten selber.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Das Einfrieren des griechischen Bankensektors sorgt nun für leere Supermarkt-Regale in Griechenland. Momentan können die Griechen nur 50 Euro pro Tag abheben, dies wird verstärkt in Grundnahrungsmittel wie Zucker, Mehl, Nudeln, Reis, Bohnen und Konserven investiert, wie Reuters berichtet.

Die Kapitalverkehrskontrollen behindern allerdings Produktion und Versand der Ware – das könnte in Verbindung mit den Hamsterkäufen innerhalb kürzester Zeit zu einer Verknappung des Angebots führen.

In Griechenland sind daher bereits zahlreiche Konsumgüter – wie Benzin – rationiert worden. Am Freitag kam es erstmals zu einer Plünderung eines Supermarktes. Vermummte räumten den Laden leer, um Passanten mit den Lebensmitteln zu versorgen.

Die Lösung für viele Griechen: Wer kann, legt sich seinen eigenen kleinen Gemüsegarten an und werden zum Selbstversorger, wie AP berichtet.

 

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***