Rolls-Royce korrigiert Gewinnerwartungen für 2015 und 2016

Der britische Konzern Rolls-Royce rechnet im aktuellen Jahr mit einem Gewinn von umgerechnet 1,86 bis 2,07 Milliarden Euro. Das sind fünf Prozent weniger als zuvor erwartet.

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Vier Tage nach Antritt eines neuen Chefs hat der britische Triebwerkehersteller Rolls-Royce erneut seine Gewinnprognose gesenkt. Grund dafür seien die anhaltende Schwäche auf dem Öl- und Gasmarkt sowie eine geringere Nachfrage nach einigen Motorentypen, teilte der Konzern am Montag mit. In diesem Jahr werde mit einem Gewinn von 1,325 bis 1,475 Milliarden Pfund (1,86 bis 2,07 Milliarden Euro) gerechnet. Das sind fünf Prozent weniger als zuvor erwartet. Gedrückt werde das Ergebnis insbesondere durch das Schifffahrtsgeschäft, das Antriebssysteme, Winden und Anker für Schiffe baut. Den Löwenanteil des Geschäfts macht Rolls-Royce mit Partnern, die stark vom Öl- und Gaspreis abhängen.

Im kommenden Jahr werde der Gewinn voraussichtlich 300 Millionen Pfund geringer ausfallen, teilte der nach General Electric zweitgrößte Hersteller von Flugzeugmotoren weiter mit. Nach schwächelnden Umsätzen der vergangenen Monate will Rolls-Royce mit einem neuen Chef die Wende schaffen. Nach vier Jahren an der Spitze trat der Vorstandsvorsitzende John Rishton am 2. Juli ab. Sein Nachfolger wurde Warren East, der den Aufstieg des britischen Chipentwicklers ARM zu einem führenden Zulieferer für die Smartphone- und Tablet-Branche steuerte.

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