Kartellamt wirft Post Marktmissbrauch vor

Das Bundeskartellamt wirft der Deutschen Post wettbewerbswidriges Verhalten vor. So sollen mit Großkunden Briefpreise und Treue-Rabatte vereinbart worden sein.

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Das Bundeskartellamt hat der Post wettbewerbswidriges Verhalten vorgeworfen. Der Konzern habe zwar die kritisierten Maßnahmen inzwischen abgestellt, dennoch habe die Behörde die feststellende Entscheidung getroffen, um Wiederholungsfällen vorzubeugen, teilte das Amt am Dienstag mit. Die Post könne dagegen Beschwerde beim Oberlandesgericht Düssseldorf einlegen.

Das Kartellamt wirft der Post vor, mit Großkunden Briefpreise und Treuerabatte vereinbart zu haben, die es anderen Briefdienstleistern unmöglich machten, ein wettbewerbsfähiges Angebot zu unterbreiten. „Derartige Marktabschottung verhindert, dass der Wettbewerb in Gang kommen kann“, erklärte Kartellamtschef Andreas Mundt.

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