Chinas Zentralbank kauft sich bei italienischen Banken ein

Die chinesische Notenbank steigt bei den italienischen Geldhäusern UniCredit und Monte dei Paschi di Siena ein. Die Zentralbank habe jeweils Anteile von rund zwei Prozent an der HVB-Mutter und am ältesten Geldhaus der Welt erworben.

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China treibt seine Investitionen im Euroland Italien voran. Die Notenbank der Volksrepublik steigt bei den italienischen Geldhäusern UniCredit und Monte dei Paschi di Siena ein. Die Zentralbank habe jeweils Anteile von rund zwei Prozent an der HVB-Mutter und am ältesten Geldhaus der Welt erworben, teilte die italienische Marktaufsicht Consob am Montag mit. Monte dei Paschi wurde mit Steuergeldern von mehr als vier Milliarden Euro vor der Pleite gerettet, nachdem das Institut durch die Euro-Krise und einen Derivate-Skandal unter die Räder gekommen war.

An den italienischen Kreditinstituten Intesa Sanpaolo und Mediobanca ist Chinas Notenbank bereits mit rund zwei Prozent beteiligt. Beim Stromnetzbetreiber Terna, Ölkonzern Eni, Versicherer Generali und Autobauer Fiat Chrysler hat sich China ebenfalls eingekauft.

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