Japanischer Großaktionär verkauft Talanx-Aktien

Der japanische Lebensversicherer Meiji Yasuda hat sich am Dienstagabend von 3,9 Millionen Talanx-Aktien zu einem Preis von je 27,45 Euro getrennt. Mit der Transaktion lassen die Japaner ihre Beteiligung von 6,5 Prozent auf knapp unter fünf Prozent rutschen.

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Der japanische Lebensversicherer Meiji Yasuda Life hat sich von einem Teil seiner Beteiligung an Talanx getrennt. Das Familienunternehmen platzierte am Dienstagabend innerhalb weniger Stunden über die US-Investmentbank Citi 3,9 Millionen Talanx-Aktien zu einem Preis von je 27,45 Euro, wie es in einer Mitteilung der Bank heißt. Der Preis liegt fünf Prozent unter dem Xetra-Schlusskurs vom Dienstag. Damit nimmt Meiji Yasuda 107 Millionen Euro ein. Mit der Transaktion lassen die Japaner ihre Beteiligung von 6,5 Prozent auf knapp unter fünf Prozent rutschen. Damit erhöht sich der Streubesitz der Talanx-Aktie auf 21 von 14,5 Prozent.

Meiji Yasuda ist der strategische Partner von Talanx bei der Expansion in Polen. Die Akquisitionen dort hatten beide zusammen gestemmt. Talanx hatte die Japaner vor dem Börsengang ins Boot geholt. Im Zuge der Emission im Herbst 2012 hatte sich Meiji Yasuda verpflichtet, für zwei Jahre keine Talanx-Aktien über den Markt zu verkaufen. Nach dem Teilausstieg gilt nun wieder eine Sperrfrist von drei Monaten.

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