Derivate: Investoren warten auf günstige Preise bei Wertpapieren

Am deutschen Aktienmarkt dürfte die Erleichterung über eine Entspannung in der Griechenlandkrise am Freitag langsam wieder vergehen. Investoren versuchen im Vorfeld die Preise derjenigen Wertpapiere, auf die sie Derivate halten, in eine für sie günstige Richtung zu bewegen.

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Die Erleichterung über Fortschritte in der Griechenlandkrise verpufft. Der Dax verzeichnete am Freitag Punktverluste. (Grafik: ariva.de)

Die Erleichterung über Fortschritte in der Griechenlandkrise verpufft. Der Dax verzeichnete am Freitag Punktverluste. (Grafik: ariva.de)

Am deutschen Aktienmarkt dürfte die Erleichterung über eine Entspannung in der Griechenlandkrise am Freitag langsam wieder verpuffen. Am Donnerstag hatte der Dax 1,5 Prozent auf 11.716 Punkte zugelegt, nachdem das Athener Parlament den Weg frei gemacht hatte für ein drittes Hilfspaket. Die Europäische Zentralbank hatte zudem den Rahmen für Notfall-Kredithilfen (ELA) an griechische Banken erhöht und die EU-Finanzminister hatten eine Brückenfinanzierung gewährt.

Nun dürften die US-Bilanzsaison und Konjunkturdaten wieder stärker in den Fokus der Anleger rücken. Für Kursschwankungen könnte der kleine Verfallstermin sorgen. Dann laufen Optionen auf Indizes und einzelne Aktien aus. Investoren versuchen im Vorfeld die Preise derjenigen Wertpapiere, auf die sie Derivate halten, in eine für sie günstige Richtung zu bewegen.

An der Wall Street beendete der Dow Jones den Handel Sitzung 0,4 Prozent, der Nasdaq 1,3 Prozent höher. Der S&P 500 gewann 0,8 Prozent.

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