Hohe Fördermengen an Eisenerz führen zu Preisverfall

Der Erzpreis ist Anfang Juli ist mit 44 US-Dollar pro Tonne auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren abgesackt. Bis ins vergangene Jahr hinein lag der Preis noch über 100 Dollar.

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Anfang Juli sackte der Erzpreis infolge der heftigen Börsenturbulenzen in China mit 44 US-Dollar pro Tonne auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren ab. Bis ins vergangene Jahr hinein lag der Preis noch über 100 Dollar, auf dem Höhepunkt 2008 sogar bei rund 185 Dollar. Ivan Glasenberg, Chef des weltgrößten Rohstoffhandelskonzerns Glencore, bringt das Verhalten der großen Förderer auf die Palme. Seit langem lässt er kaum eine Gelegenheit aus, die Konzerne an ihre Verantwortung zu erinnern. Schon 2013 warf er ihnen vor, den Markt zu überfluten und die Preise zu versauen.

Jahrzehntelang hatten sich die Preise für Erz angesichts des stetig steigenden Bedarfs in den Schwellenländern, dabei insbesondere in China, kontinuierlich erhöht. Dieser paradiesische Zustand ist nun vorbei. Um dem Treiben Einhalt zu gebieten, schreckte Glasenberg im vergangenen Jahr selbst vor einem Übernahmeangebot an Rio Tinto nicht zurück – scheiterte damit aber kläglich.

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