Absturz des Goldpreises um vier Prozent

Der Goldpreis ist am Montag zeitweise um fast vier Prozent auf 1.088 Dollar je Feinunze gefallen, erholte sich später aber wieder auf 1.108 Dollar. Ursächlich für den Absturz sollen Spekulationsgeschäfte sein.

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Die Finanzmärkte in Asien sind mit einem Absturz des Goldpreises in die Woche gestartet. Das Edelmetall verlor fast vier Prozent auf 1.088 Dollar je Feinunze, erholte sich später aber wieder auf 1.108 Dollar. „Es sieht so aus, als wenn jemand das Umfeld niedrigerer Liquidität im Moment ausgenutzt hat“, sagte der Analyst Victor Thianpiriya von der ANZ Bank in Singapur. „Da gibt es gerade spekulative Verkäufe.“ An der Goldbörse von Shanghai lagen die Umsätze um ein Vielfaches über dem Durchschnitt.

Die Aktienbörsen in Japan waren wegen eines Feiertags geschlossen und die Handelsaktivität in Asien daher gering. Die chinesischen Börsen setzten ihre Erholung vom Kurssturz der vergangenen Wochen fort. Die Leitindizes der Märkte in Shanghai und Shenzhen legten 0,65 Prozent und 0,2 Prozent zu. Die staatlichen Stützungsmaßnahmen zeigten offenbar Wirkung, sagten Händler. Die Börse in Hongkong lag hingegen leicht im Minus.

Die übrigen Aktienmärkte in Fernost starteten mit Abschlägen in die Woche. Der Feiertag in Japan sorgte dafür, dass es wenig Impulse gab. Der MSCI-Index für die Aktien der Asien-Pazifik-Region ohne Japan gab um 0,4 Prozent nach.

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