Manz erhält Großaufträge, Aktie steigt rasant an

Der Apple-Zulieferer Manz hat Aufträge im Volumen von 50 Millionen Euro erhalten. Die im TecDax notierten Aktien reagierten unverzüglich und schossen am Montag zur Eröffnung um 9,4 Prozent in die Höhe. Manz erwarte durch den Ausbau des Geschäfts positive Entwicklungen in Umsatz und Gewinn ab 2016.

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Die im TecDax notierten Manz-Aktien schossen zur Eröffnung um 9,4 Prozent in die Höhe. (Grafik: ariva.de)

Die im TecDax notierten Manz-Aktien schossen zur Eröffnung um 9,4 Prozent in die Höhe. (Grafik: ariva.de)

Der Apple-Zulieferer Manz sieht nach dem Erhalt mehrerer Großaufträge in seiner Batterie-Sparte großes Wachstumspotenzial für den noch jungen Geschäftsbereich. Das Volumen der Bestellungen belaufe sich auf insgesamt rund 50 Millionen Euro, teilte der Spezialmaschinenbauer am Montag mit. Auf Umsatz und Gewinn werde sich das Geschäft zum Teil noch in diesem Jahr sowie im ersten Halbjahr 2016 niederschlagen. „Mit diesen Aufträgen und dem, was wir noch in Aussicht haben, bin ich für die weitere Entwicklung des Unternehmens optimistisch gestimmt“, sagte Firmenchef Dieter Manz. Die im TecDax notierten Aktien schossen zur Eröffnung um 9,4 Prozent in die Höhe.

Das Batterie-Geschäft des Reutlinger Unternehmens befindet sich gerade im Aufbau. 2014 hatte Manz in der Sparte lediglich 25 Millionen Euro von insgesamt 306 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Anfang des Jahres kamen aber bereits Aufträge im Volumen von 40 Millionen Euro hinzu. Im Rahmen der nun erhaltenen Order baut Manz Produktionsanlagen für Lithium-Ionen-Batterien für elektronische Geräte. „Ich bin davon überzeugt, dass wir mittelfristig in diesem Bereich noch einiges erwarten dürfen“, sagte Firmengründer Manz. Das 1987 gegründete Unternehmen hatte erst vor wenigen Wochen wegen einer Auftragsstornierung in der Elektronik-Sparte seine Jahresziele eingedampft und erwartet für 2015 nun erneut einen Verlust. Ursprünglich hatte Manz mit einem „deutlich positiven“ Ergebnis vor Steuern und Zinsen gerechnet. 2014 war die Firma wegen Abschreibungen im Solargeschäft in die roten Zahlen gerutscht.

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