Apple-Aufträge führen zu Umsatz-Steigerung bei TomTom

TomTom spezialisiert sich auf digitale Landkarten für Autos und deren Vernetzung auf Geräten wie Smartphones. Durch Großaufträge von Kunden wie Apple konnte das Unternehmen nun eine deutliche Umsatzsteigerung vermerken.

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Großkunden wie Apple halten den Navi-Hersteller TomTom in der Spur. Die Niederländer profitierten im abgelaufenen Quartal davon, dass andere Unternehmen ihre Lizenzen mit TomTom zur Belieferung mit digitalen Landkarten verlängerten. Der Umsatz stieg um fünf Prozent auf rund 265 Millionen Euro und damit deutlicher als erwartet.

Dem 1991 gegründeten Navi-Pionier setzt seit langem zu, dass es vergleichbare Produkte inzwischen auch auf fast jedem Smartphone gibt. Der Konzern ist daher aus dem Bau von Navi-Geräten ausgestiegen und konzentriert sich auf die Entwicklung von Landkarten und die digitale Auto-Vernetzung. Mit Bosch arbeitet TomTom an Kartentechnologien für automatisiertes Fahren. Zudem werden an Firmen wie Apple Landkarten-Lizenzen verkauft. Der iPhone-Hersteller hatte jüngst erst seinen Vertrag verlängert. TomTom könnte auch davon profitieren, dass Nokia einen Verkauf seinen Kartengeschäfts „Here“ an ein Konsortium deutscher Autobauer um BMW, Daimler und Audi erwägt. TomTom könnte dadurch zum einzigen noch unabhängigen Anbieter für andere Fahrzeug-Hersteller aufsteigen.

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