Italienische Industrie verzeichnet Auftragsflaute

Die Zahl der Aufträge im Mai an die italienische Industrie ist gesunken. Vor allem geringere Mengen an Auslandsaufträgen gefährden die Aussichten auf ein erstes Wachstumsjahr seit 2011.

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Die Industrie in Italien hat im Mai weniger Aufträge eingesammelt. Sie verringerten sich saisonbereinigt zum Vormonat um 2,5 Prozent, wie das Statistikamt (Istat) am Mittwoch mitteilte. Während aus dem Inland etwas mehr Bestellungen eingingen als im April, brachen die Aufträge aus dem Ausland ein.

Im April hatte es noch ein Auftragsplus von 5,5 Prozent gegeben und damit Hoffungen auf eine konjunkturelle Erholung genährt. So erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF), dass die Wirtschaftskraft des EU-Landes dieses Jahr um 0,7 Prozent zulegen wird. Das wäre das erste Wachstumsjahr seit 2011. Die drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone dümpelt seit Jahren vor sich hin und hinkt der Erholung im Währungsraum hinterher.

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