AT&T und Pay-TV-Sender stehen vor Fusion

Die US-Behörden haben die anstehende Fusion zwischen AT&T und DirecTV genehmigt, da diese Beeinträchtigung des Wettbewerbs darstelle. Jedoch müsse AT&T den Zugang zum High-Speed-Internet weiter ausbauen.

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Die US-Behörden haben grünes Licht für die knapp 48,5 Milliarden Dollar schwere Fusion des US-Mobilfunkers AT&T und des Pay-TV-Senders DirecTV gegeben. Das Geschäft stelle keine entscheidende Beeinträchtigung des Wettbewerbs dar, befand das Justizministerium in Washington am Dienstag. Zugleich empfahl der Leiter der Telekommunikationsaufsicht FCC, Tom Wheeler, seiner fünfköpfigen Kommission, den Zusammenschluss zu genehmigen. Damit steht einer Genehmigung der US-Behörden wohl kaum noch etwas entgegen.

Der zweitgrößte US-Mobilfunk-Anbieter AT&T erschließt sich durch die Übernahme ein neues Wachstumsfeld. Der größte US-Satelliten-TV-Sender DirecTV bekommt einen Breitband-Zugang. Als Voraussetzung für eine endgültige Genehmigung der Wettbewerbsbehörden muss AT&T unter anderem den Zugang zum Hochgeschwindigkeits-Internet ausbauen.

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