Air France forciert Sparkurs wegen Gewinneinbruch

Trotz niedriger Kerosinkosten konnte die Fluggesellschaft Air France nur geringere Gewinne pro Passagier verzeichnen. Als Konsequenz sollen nun Sparmaßnahmen eingeleitet werden, die sich auch auf Angebote für Passagiere erstrecken.

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Der Lufthansa-Rivale Air France-KLM will nach schwachen Geschäftszahlen 300 Millionen Euro zusätzlich einsparen. Der operative Gewinn (Ebitda) fiel im zweiten Quartal um elf Prozent auf 569 Millionen Euro, unter dem Strich stand ein deutlich ausgeweiteter Verlust von 79 Millionen, wie die französisch-niederländische Fluggesellschaft am Freitag mitteilte. Der Umsatz fiel auf vergleichbarer Basis um 4,5 Prozent auf 6,64 Milliarden Euro.

Positive Effekte aus niedrigeren Kerosinkosten wurden vor allem durch Währungsbelastungen und einen geringeren Erlös je Passagier überschattet. Neben den Kostensenkungen will der Konzern seine Angebote in der Wintersaison nun weniger stark ausweiten. Firmenchef Alexandre de Juniac sagte, es müsse eine neue Einigung mit den Piloten von Air France geben, sonst werde die Airline ab Oktober ihr Langstrecken-Netzwerk nicht aufrechterhalten können. Mit KLM-Piloten gebe es bereits eine Übereinkunft.

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