Der Einkaufsmanager-Index in Deutschland ist rückläufig

Die deutsche Industrie muss im Juli ein leichtes Minus bei Exportbestellungen verzeichnen. Das Neugeschäft bei den Dienstleistern lege jedoch zu und trotz der Griechenland-Krise sei kein Wachstumseinbruch fest zu stellen.

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Das Wachstum der deutschen Wirtschaft hat im Juli etwas an Schwung eingebüßt. Unterm Strich sammelten die Unternehmen wieder mehr Aufträge ein als zuletzt, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Umfrage des Markit-Instituts unter rund 800 Firmen hervorgeht. Während das Neugeschäft allerdings bei den Dienstleistern zulegte, schwächte sich die Nachfrage in der Industrie ab. Hier gab es bei den Exportbestellungen erstmals seit Januar sogar ein leichtes Minus.

Der Markit-Einkaufsmanagerindex, der den Service-Sektor und die Industrie zusammenfasst, sank auf 53,4 Punkte von 53,7 Zähler im Juni. Damit bleibt das Barometer aber immer noch deutlich über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. „Offensichtlich hat die Griechenlandkrise bislang keine nennenswerten negativen Auswirkungen auf die Unternehmen in der größten Volkswirtschaft der Euro-Zone“, sagte Markit-Ökonom Oliver Kolodseike.

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