Pearson hält an Gewinn-Prognose fest

Das britische Verlagshaus Pearson gab gestern den Verkauf der Financial Times an die japanische Mediengruppe Nikkei bekannt. Trotz Gewinneinbußen im ersten und zweiten Quartal rechne man mit einem erfolgreichen Geschäft im zweiten Halbjahr.

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Das vor dem Verkauf der „Financial Times“ stehende britische Verlagshaus Pearson hält trotz eines Gewinnrückgangs in den ersten sechs Monaten an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest. Das auf Schulbuch- und Unterrichtsmaterialien spezialisierte Unternehmen rechnet nach wie vor damit, dass je Aktie ein Ergebnis von 75 bis 80 Pence (1,06 bis 1,13 Euro) anfallen werde. Entscheidend für Pearson ist das Geschäft in der zweiten Jahreshälfte, in die in vielen Ländern der Beginn des akademischen Jahres fällt. Das erste Halbjahr trägt nur etwa zehn Prozent zum Gesamtjahres-Betriebsgewinn bei.In den ersten sechs Monaten fiel der operative Gewinn um vier Prozent auf umgerechnet 102 Millionen Euro, wie  Pearson am Freitag mitteilte. Der Umsatz stieg leicht auf 3,1 Milliarden Euro.

Am Donnerstag gab Pearson bekannt, das Traditionsblatt „Financial Times“ für etwa 1,2 Milliarden Euro an die japanische Mediengruppe Nikkei zu verkaufen. Ebenfalls interessiert war der Axel-Springer -Konzern. Die Transaktion dürfte im vierten Quartal über die Bühne gehen, muss aber noch von den Kartellbehörden abgesegnet werden.

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