Sika-Aktionäre stimmen gegen Übernahme durch Saint-Gobain

Auf einer außerordentlichen Generalversammlung stimmten die Aktionäre des Schweizer Bauchemiekonzerns Sika am Freitag gegen eine Übernahme durch Saint-Gobain. Bereits im April hatte das Unternehmen auf einer Aktionärsversammlung denselben Kniff angewandt.

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Die Sika-Aktie verlor am Freitag massiv an Wert. (Grafik: ariva.de)

Die Sika-Aktie verlor am Freitag massiv an Wert. (Grafik: ariva.de)

Der Schweizer Bauchemiekonzern Sika hat die Machtübernahme durch den französischen Rivalen Saint-Gobain erneut vereitelt. Die Aktionäre stimmten auf einer außerordentlichen Generalversammlung am Freitag gegen eine Neubesetzung des Verwaltungsrates. Die Gründerfamilie Burkard wollte Mitglieder auswechseln, um die Mehrheit in dem Gremium zu übernehmen und damit den Weg für die Übernahme von Sika durch Saint-Gobain frei zu machen. Die Ablehnung des Antrags kam allerdings nur zustande, weil Sika zuvor die Stimmrechte der Familie eingeschränkt hatte.

Bereits im April hatte das Unternehmen auf einer Aktionärsversammlung denselben Kniff angewandt. Die Burkards haben den damaligen Entscheid angefochten. Ein Gerichtsentscheid wird aber erst im kommenden Jahr erwartet.

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