Bayreuth: Sprecher dementiert Ohnmachts-Anfall von Angela Merkel

Während einer Aufführung in Bayreuth ist es zu einem Zwischenfall gekommen: Angela Merkels Stuhl soll zusammengebrochen sein, kurzzeitig hieß es, die Kanzlerin sei in Ohnmacht gefallen.

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Die dpa meldet:

Ein Zwischenfall mit Bundeskanzlerin Angela Merkel bei den Bayreuther Festspielen hat kurzzeitig für Wirbel gesorgt. Die Bild-Zeitung hatte zunächst berichtet, Merkel sei während einer Kaffeepause in Ohnmacht gefallen und von ihrem Stuhl gerutscht. Der stellvertretende Regierungssprecher Georg Streiter widersprach in der Nacht zum Sonntag auf Anfrage dieser Darstellung. Nähere Angaben machte er nicht. Auf dem Empfang nach der Premiere hieß es, Grund für den Zwischenfall könnte ein kaputter Stuhl gewesen sein. Dies berichtete auch die Bild-Zeitung in einer aktualisierten Fassung. Demnach wurde nach der Panne ein neuer Stuhl gereicht und die Kanzlerin konnte die Pause fortsetzen. Nach der Neuinszenierung der Richard-Wagner-Oper «Tristan und Isolde» hatte Merkel in einem Statement am Samstagabend gesagt: «Es hat mir gut gefallen.»

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte im Dezember 2014 ein ZDF-Interview wegen Unwohlseins unterbrechen müssen. „Die Bundeskanzlerin fühlte sich einen Augenblick lang nicht wohl, hat dann etwas gegessen und getrunken und die Interviews anschließend fortgesetzt“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert damals. Er reagierte damit auf einen Bericht der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“, dass Merkel kurz vor dem CDU-Parteitag einen Schwächeanfall erlitten habe, als die Fernsehsender ARD und ZDF sie interviewten.

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