Sichtguthaben bei der Schweizer Nationalbank nehmen zu

Der Anstieg der Sichtguthaben bei der Schweizer Nationalbank könnte ein Indikator für Interventionen am Devisenmarkt sein, die dazu dienen den starken Franken gegenüber dem Euro zu schwächen. Die Sichtguthaben stiegen in der Woche zum 24. Juli auf 461,9 Milliarden Franken.

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Banken in der Schweiz haben in der vergangenen Woche bei der Notenbank etwas mehr Geld geparkt. Die Sichtguthaben von Banken und Bund bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) stiegen in der Woche zum  24. Juli auf 461,9 Milliarden Franken, wie die SNB am Montag mitteilte. In der Woche davor hatten sie sich auf 460,9 Milliarden Franken belaufen.

Die Entwicklung der Sichtguthaben gilt als Indiz dafür, ob die SNB am Devisenmarkt interveniert, um den Franken gegenüber dem Euro zu schwächen. Die Zentralbank kauft Euro und schreibt den Banken den entsprechenden Franken-Betrag auf deren SNB-Konten gut. Zwar setzt die SNB zur Abschwächung des überbewerteten Frankens auf Negativzinsen, die Währungshüter wollen aber auch am Devisenmarkt eingreifen, falls wieder eine Geldwelle auf die Schweiz zurollen sollte.

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