Barclays stellt Unternehmens-Teile zum Verkauf

Barclays-Übergangschef John McFarlane kündigt weitere Kostensenkungen an, welche vor allem die Beendigung von Projekten vorsehen, die nicht zum Kerngeschäft gehören. McFarlane hatte im Zuge des Umbaus Bankchef Anthony Jenkins aufgrund mangelnder Eignung abgesetzt.

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Die britische Großbank Barclays will unter neuer Führung die Kosten weiter senken und ihre nicht mehr zum Kerngeschäft gehörenden Teile schneller abstoßen. Das kündigte Übergangschef John McFarlane am Mittwoch an. Er hatte zuletzt den bisherigen Bankchef Antony Jenkins vor die Tür gesetzt und ihn als ungeeignet für die jetzt anstehenden Aufgaben bezeichnet.

Vor Sondereffekten und Steuern steigerte die Bank ihren Gewinn im zweiten Quartal um zwölf Prozent auf 1,85 Milliarden Pfund, umgerechnet gut 2,6 Milliarden Euro. Allerdings musste das Institut erneut Rückstellungen in Höhe von 850 Millionen Pfund bilden, um Kunden zu entschädigen. Immer wieder wird das Geldhaus von Altlasten eingeholt und ist in zahlreiche Skandale – etwa die Manipulation von Devisenkursen – verwickelt.

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