Wegen Cyberangriff: Bundestagsnetz wird fünf Tage abgeschaltet

Das IT-Netz des Bundestags soll ab dem 13. August für fünf Tage abgeschaltet werden. Das System müsse neu aufgesetzt werden. Sollte es zu einer neuen Griechenland-Krisen-Sitzung kommen, müsste die Aktion verschoben werden.

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Nach der Cyberattacke auf den Bundestag wird das interne IT-Netz der Abgeordneten für fünf Tage stillgelegt. Das System werde voraussichtlich am 13. August abgeschaltet, da es neu aufgesetzt werden müsse, teilte Parlamentspräsident Norbert Lammert den Abgeordneten in einem am Freitag veröffentlichten Brief mit und bestätigte damit einen Bericht der „Bild“-Zeitung. „Sollte sich aufgrund der weiteren Entwicklung im Zusammenhang mit den Verhandlungen über ein drittes Rettungsprogramm für Griechenland abzeichnen, dass eine Abschaltung zum genannten Zeitpunkt nicht vorgenommen werden kann, werde ich Sie über einen neuen Termin informieren“, schrieb Lammert.

Die Cyberattacke war Mitte Mai bekanntgeworden. Die vom Bundestag mit der Aufklärung des Hacker-Angriffs beauftragte Firma BFK edv-consulting aus Karlsruhe teilte Juni mit, dass es keinerlei Hinweise auf eine Verstrickung der Russen in den Cyber-Crash des Bundestages gäbe.

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