Griechenland: Fluglotsen-Streik behindert Luftverkehr

Aufgrund eines Fluglotsenstreiks wurden allein am größten Flughafen Griechenlands am Mittwoch 22 Flüge gestrichen und 173 verschoben. Die Fluglotsen fordern die Einrichtung einer unabhängigen Behörde, die für sie zuständig ist.

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Mitten in der Urlaubshochsaison hat ein Streik der Fluglotsen zu erheblichen Behinderungen im griechischen Luftverkehr geführt. Allein am größten Flughafen des Landes in Athen wurden nach Angaben einer Sprecherin am Mittwoch etwa 22 Flüge gestrichen und 173 verschoben. Wie viele Verbindungen landesweit betroffen waren, gab die Luftfahrtbehörde nicht bekannt. Der Streik trifft nicht zuletzt den Tourismus, der einer der wichtigsten Wirtschaftszweige des pleitebedrohten Landes ist.

Der Ausstand sollte von 13 bis 17 Uhr MESZ dauern. Die Fluglotsen fordern die Einrichtung einer für sie zuständigen unabhängigen Behörde gemäß den Vorschriften der Europäischen Union. Dadurch könne man besser mit Finanz- und Personalengpässen umgehen. Die Fluglotsen haben eine Ausweitung ihres Protests ab dem 14. August angedroht, sollte die Regierung nicht reagieren.

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