SAF-Holland senkt Kosten mit Sparprogramm

Der Nutzfahrzeugzulieferer SAF-Holland setzt auf bessere Geschäfte und unterstützende Währungseffekte, um den operativen Gewinn möglicherweise zu erhöhen. Auch sinkende Kosten durch ein Sparprogramm sollen helfen.

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Nach kräftigen Zuwächsen in den vergangenen Monaten setzt sich der Nutzfahrzeugzulieferer SAF-Holland etwas höhere Ziele. Der Umsatz werde 2015 mindestens am oberen Ende der bisher angekündigten Spanne von 980 Millionen bis 1,035 Milliarden Euro liegen, oder leicht darüber, kündigte der Konzern aus dem fränkischen Bessenbach am Donnerstag an. Dazu sollen bessere Geschäfte und positive Währungseffekte beitragen. Weil die Kosten dank eines Sparprogramms sänken, werde der operative Gewinn „tendenziell etwas höher“ als die bisher erwarteten rund 90 Millionen Euro ausfallen.

Im ersten Halbjahr 2015 kletterte das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) um mehr als ein Drittel auf 49,5 Millionen Euro. Die Rendite zog auf 8,9 (Vorjahr: 7,6) Prozent an. Der Umsatz stieg um 16 Prozent auf knapp 559 Millionen Euro. Besser liefen die Geschäfte im Kernmarkt Europa und auch in den USA, wo der starke US-Dollar für zusätzlichen Schub sorgte. Schlechter waren die Märkte für Lkw, Busse und andere Nutzfahrzeuge, für die SAF-Holland Achsen oder Kupplungen herstellt, dagegen in Brasilien, Russland und Australien.

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