Nudelrückruf in Indien kostet Nestle 66 Millionen Franken

Nachdem bei Lebensmittel-Kontrollen hohe Bleianteile in Maggi-Fertignudeln gefunden wurden, musste Nestle die Produkte in Indien zurückrufen. Auch Währungsturbulenzen im Kernmarkt China wirkten sich negativ auf die Prognose aus.

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Der Rückruf der beliebten Maggi-Fertignudeln in Indien hat den Lebensmittelkonzern Nestle im ersten Halbjahr 66 Millionen Franken gekostet. Hinzu kämen Umsatzeinbußen durch den anhaltenden Verkaufsstopp, sagte Finanzchef Francois-Xavier Roger am Donnerstag in einer Telefonkonferenz. Lebensmittel-Kontrolleure hatten in einigen Paketen bedenklich hohe Blei-Konzentrationen gefunden. Der Rückruf habe sich auch leicht negativ auf die Nachfrage nach anderen Produkten in der Region ausgewirkt.

Weiteren Gegenwind bekommt Nestle durch die Währungsturbulenzen im zweitwichtigsten Markt China. Wegen des volatilen Umfelds sei er bei einer Prognose für die dortige Entwicklung lieber vorsichtig, sagte Roger. Konkrete Angaben machte er nicht.

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