Versicherer reagieren auf Niedrigzinsen mit Entlassungen

Das Geschäft mit den Lebensversicherungen läuft wegen der niedrigen Zinsen nur schleppend. Die Versicherer ziehen die Konsequenzen in Form von Entlassungen.

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Die Niedrigzinsen drücken bei Versicherern auf das Geschäft mit der Lebensversicherung. Die Antwort sind vor allem Kostensenkungen, mit denen bei der W&W-Gruppe früh begonnen wurde, was sich jetzt in steigenden Ergebnissen (144 Mio. Euro Überschuss per 30.6.) ausdrückt. Diesen Weg hat Signal Iduna noch vor sich. Der vor fast genau zwei Jahren angetretene Ulrich Leitermann hat jetzt aber geliefert und das Kostensenkungsprogramm, das auch einen Abbau von 1.400 Stellen einschließt, durch die Gremien geboxt.

Im laufenden Jahr ist mit einer Ergebisbelastung von bis zu 280 Mio. Euro zu rechnen. Darin enthalten sind aber auch Investitionen von 100 Mio. Euro in die IT. Die Digitalisierung als Reaktion auf das veränderte Kundenverhalten ist denn auch die zweite Parallele zwischen beiden Häusern. Während W&W die Wüstenrot Bank als Onlinebank positionieren will, fokussiert Signal seine Geschäftsstellen auf attraktive Räume in Innenstadtlagen.

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