Versicherer reagieren auf Niedrigzinsen mit Entlassungen

Das Geschäft mit den Lebensversicherungen läuft wegen der niedrigen Zinsen nur schleppend. Die Versicherer ziehen die Konsequenzen in Form von Entlassungen.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Die Niedrigzinsen drücken bei Versicherern auf das Geschäft mit der Lebensversicherung. Die Antwort sind vor allem Kostensenkungen, mit denen bei der W&W-Gruppe früh begonnen wurde, was sich jetzt in steigenden Ergebnissen (144 Mio. Euro Überschuss per 30.6.) ausdrückt. Diesen Weg hat Signal Iduna noch vor sich. Der vor fast genau zwei Jahren angetretene Ulrich Leitermann hat jetzt aber geliefert und das Kostensenkungsprogramm, das auch einen Abbau von 1.400 Stellen einschließt, durch die Gremien geboxt.

Im laufenden Jahr ist mit einer Ergebisbelastung von bis zu 280 Mio. Euro zu rechnen. Darin enthalten sind aber auch Investitionen von 100 Mio. Euro in die IT. Die Digitalisierung als Reaktion auf das veränderte Kundenverhalten ist denn auch die zweite Parallele zwischen beiden Häusern. Während W&W die Wüstenrot Bank als Onlinebank positionieren will, fokussiert Signal seine Geschäftsstellen auf attraktive Räume in Innenstadtlagen.

***

In Kooperation mit DER PLATOW Brief. DER PLATOW Brief ist mit 70 Jahren der älteste und auflagenstärkste Wirtschafts-Hintergrunddienst in deutscher Sprache und erscheint drei Mal pro Woche. Wir empfehlen ein Abonnement, weil DER PLATOW Brief unabhängig und kritisch ist.

*** Bestellen Sie den täglichen Newsletter der Deutschen Wirtschafts Nachrichten: Die wichtigsten aktuellen News und die exklusiven Stories bereits am frühen Morgen. Verschaffen Sie sich einen Informations-Vorsprung. Anmeldung zum Gratis-Newsletter hier. ***


media-fastclick media-fastclick