Keine Aussicht auf Zinswende: Dollarkurs fällt nach Fed-Sitzung

Die US-Notenbank Fed hat in ihrer jüngsten Sitzung keine klaren Hinweise auf eine bevorstehende Zinswende in den USA gegeben. Der Dollarkurs gab nach der Sitzung nach: Der Euro notierte am Donnerstag in der Spitze bei 1,1148 Dollar.

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Spekulationen auf eine vorerst anhaltend lockere Geldpolitik in den USA haben dem Dollar zugesetzt. In den am Mittwochabend veröffentlichten Protokollen der jüngsten Fed-Sitzung gab es keine klaren Hinweise, dass die geplante Zinswende in den USA unmittelbar bevorsteht. Der Euro notierte am Donnerstag in der Spitze bei 1,1148 Dollar, nachdem er am Vortag zeitweise noch deutlich unter der Marke von 1,11 Dollar gehandelt hatte.

Die Fed-Vertreter verwiesen auf ihrer Sitzung im Juli zwar auf Verbesserungen am US-Arbeitsmarkt. Sie erwähnten allerdings auch Sorgen wegen der nach wie vor niedrigen Inflation und des schwachen Wachstums der Weltwirtschaft. Nach Einschätzung von Commerzbank-Analystin Antje Praefcke steckt die Fed in einem Dilemma: Zwar bleibe die Inflation noch niedrig und angesichts der Sorgen um China und des festeren Dollar bestünden Abwärtsrisiken. Dennoch mache es „die Entwicklung der Wirtschaft und am Arbeitsmarkt immer schwieriger, einen ersten Zinsschritt weiter herauszuschieben.“ Eine Zinserhöhung im September sei deshalb weiterhin nicht vom Tisch.

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