US-Zinserhöhung bleibt aus, Euro steigt

Die Ungewissheit um eine Leitzinserhöhung in den USA hat einen positiven Effekt auf den Euro. Der erreichte nun ein Zwei-Monats-Hoch und kostete am Morgen 1,1295 Dollar.

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Der EUR-USD-Kurs vom 17. bis 21. August 2015. (Grafik: ariva.de)

Der EUR-USD-Kurs vom 17. bis 21. August 2015. (Grafik: ariva.de)

Spekulationen auf eine vorerst anhaltend lockere US-Geldpolitik haben den Euro am Freitag weiter angeschoben. Die Gemeinschaftswährung kostete am Morgen 1,1295 Dollar und lag damit auf dem höchsten Stand seit rund zwei Monaten. Am Vortag hatte sie zeitweise noch deutlich unter 1,12 Dollar notiert.

Der Devisenmarkt stehe „voll und ganz im Banne der US-Geldpolitik“, urteilten die Analysten der Commerzbank. Der Dollar hatte bereits am Donnerstag unter Druck gestanden, da die am Mittwochabend veröffentlichten Protokolle zur jüngsten Sitzung der US-Notenbank den Markt verunsichert hatten. Anleger vermissten Hinweise darauf, dass die geplante Zinswende in den USA unmittelbar bevorsteht.

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