Abverkauf nach Rohstoff-Schock: US-Investor Icahn kauft sich in Bergbau-Konzern ein

Investor Carl Icahn investiert in den Bergbaukonzern Freeport-McMoran. Der Konzern kündigte zuvor an, jede zehnte Stelle im amerikanischen Bergbau-Geschäft zu streichen.

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Die Freeport-McMoran-Aktie stieg um 20 Prozent. (Grafik: <a href="http://www.ariva.de/freeport-mcmoran-aktie/chart?boerse_id=131&amp;t=week" target="_blank">ariva.de</a>)

Die Freeport-McMoran-Aktie stieg um 20 Prozent. (Grafik: ariva.de)

Der für sein aggressives Finanzgebaren bekannte Investor Carl Icahn investiert in den Bergbaukonzern Freeport-McMoran. Der Großanleger gab in einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht bekannt, an Freeport einen Anteil von 8,5 Prozent zu besitzen. Icahn begründete das Investment damit, dass das Unternehmen unterbewertet sei. Der Milliardär strebe unter Umständen auch einen Sitz in Freeports Direktorium an. Icahn kauft immer wieder Anteile von Firmen und setzt das Management dann unter Druck. Häufig fordert er aktionärsfreundliche Maßnahmen.

Freeport-McMoran kündigte zuvor an, jede zehnte Stelle im amerikanischen Bergbau-Geschäft zu streichen. In diesem Bereich werde kommendes Jahr mit zwei Milliarden Dollar zudem ein Viertel weniger investiert als bisher geplant. An der Wall Street verteuerten sich die Aktien des Unternehmens wegen der Sparmaßnahmen um fast 20 Prozent.

 

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