US-Gericht lässt Sammelklage gegen Fahrdienst Uber zu

Ein Gericht in Kalifornien hat eine Sammelklage bewilligt, die ein Verfahren zum Beschäftigungsstatus von Uber-Fahrern einleiten soll. Die Chauffeure fordern eine Klärung ihres Arbeitsverhältnisses, da sie im Falle einer Anstellung auch Sozialleistungen beanspruchen dürften.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

Der Fahrdienst-Anbieter Uber hat vor einem Gericht in Kalifornien einen Rückschlag erlitten. Bundesbezirksrichter Edward Chen gab am Dienstag in San Francisco dem Antrag statt, ein von Uber-Fahrern angestrebtes Verfahren zu ihrem Beschäftigungsstatus als Sammelklage einzustufen. Dies stärkt in der Regel die Position der Kläger deutlich. In dem Rechtsstreit geht es um die Frage, ob die Amateur-Chauffeure von Uber als Angestellte des Unternehmens eingestuft werden oder als Auftragsnehmer. Als Angestellte hätten die Fahrer unter anderem Anspruch auf Sozialleistungen, was für Uber und ähnliche Dienste wie Lyft und Handy deutlich höhere Kosten mit sich bringen würde.

Uber kündigte Berufung an und erklärte, ohnehin könne sich nur ein Bruchteil der 160.000 Uber-Fahrer in Kalifornien einer derartigen Sammelklage anschließen. Eine Vertreterin der Kläger wies dies zurück und sagte, „viele Tausende“ Fahrer würden sich beteiligen. Sie sprach von einem „wichtigen Sieg“.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***

media-fastclick media-fastclick