Anleger glauben nicht an Erholung der Konjunktur

Nach einer Sentix-Umfrage nimmt die Konjunkturskepsis professioneller Anleger für die Euro-Zone und für die Schwellenländer zu. „Die Investoren sehen nun die Eintrübung in China sowie in den übrigen Emerging Markets als eine signifikante Belastung für die Konjunktur der Euro-Zone“, so der Sentix-Ökonom Sebastian Wanke.

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Die Konjunkturskepsis professioneller Anleger für die Euro-Zone, aber auch für Asien und Lateinamerika nimmt zu. Grund für die deutlich schwindenden Erwartungen für das Währungsgebiet im September sei die Abkühlung in den Schwellenländern, wie die Investmentberatung Sentix am Montag zu ihrer Umfrage unter 965 Anlegern mitteilte. „Die Investoren sehen nun die Eintrübung in China sowie in den übrigen Emerging Markets als eine signifikante Belastung für die Konjunktur der Euro-Zone“, sagte Sentix-Ökonom Sebastian Wanke. Das Barometer dazu sank um 4,8 Punkte auf 13,6 Zähler und damit auf den tiefsten Stand seit Februar. Auch der Deutschland-Index fiel spürbar um rund fünf auf 20,6 Punkte, da sich vor allem die Aussichten eintrübten.

Aber nicht nur in Europa verschlechtert sich der Konjunkturausblick. Auch in Japan und dem übrigen Asien geht es bergab. „Für Lateinamerika signalisieren die Indizes sogar Rezession“, betonte Wanke. Die Investoren beurteilten die Lage dort so ungünstig wie nie zuvor seit Beginn der Erhebung 2003.“

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