Gegen Spekulanten: China will Rohstoff-Handel regulieren

China will den Rohstoff-Handel strikter regulieren. Auslöser sind Anzeichen, dass Börsenspekulanten wegen der Eingriffe an den Aktienmärkten Geld in den Rohstoffhandel umgelenkt hätten.

Ihren XING-Kontakten zeigen
linkedin
abo-pic

China will Insidern zufolge nach dem Durchgreifen an den Aktienbörsen auch den Handel mit Rohstoffen stärker regulieren. Auslöser seien Anzeichen, dass Börsenspekulanten wegen der Eingriffe an den Aktienmärkten Geld in den Rohstoffhandel umgelenkt hätten. Die größten Rohstoffbörsen des Landes in Shanghai, Dalian und Zhengzhou seien nun von den Aufsehern aufgefordert worden, einen Regulierungs-Entwurf für den automatisierten Handel von Termingeschäften vorzulegen, sagten mit dem Vorgang vertraute Insider.

Nach dem gewaltigen Kurseinbruch an Chinas Aktienmärkten hat die Regierung in Peking eingegriffen, um die Kurse zu stabilisieren. Unter anderem wurden Geschäfte mit bestimmten Index-Terminkontrakten verboten und Aktien vorübergehend vom Handel ausgesetzt. Bei zu großen Kursausschlägen sollen Verkäufe künftig automatisch unterbrochen werden. Als Folge ist der tägliche Aktienumsatz in Shanghai und Shenzhen deutlich zurückgegangen. Zugleich nahmen Termingeschäfte mit Rohstoffen zu, wie etwa der mit Eisenerz in der vergangenen Woche. Dies rief nun Chinas Regulierungsbehörden auf den Plan.

*** Für PR, Gefälligkeitsartikel oder politische Hofberichterstattung stehen die DWN nicht zur Verfügung. Daher bitten wir Sie, liebe Leserin und Leser, um Ihre Unterstützung! Hier können Sie sich für einen kostenlosen Gratismonat registrieren. Wenn dieser abgelaufen ist, erhalten Sie automatisch eine Nachricht und können dann das Abo auswählen, das am besten Ihren Bedürfnissen entspricht. Einen Überblick über die verfügbaren Abonnements bekommen Sie hier. ***