Großbank RBS zahlt Entschädigung für Verkauf von giftigen Papieren

Die Royal Bank of Scotland muss wegen des Verkaufs von Schrottpapieren knapp 130 Millionen Dollar an Entschädigungen zahlen. Die Wertpapiere wurden kurz vor Ausbruch der Finanzkrise 2006 und 2007 verkauft und wurden dann wertlos.

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Die Royal Bank of Scotland (RBS) muss erneut wegen des Verkaufs toxischer Wertpapiere eine Entschädigung zahlen. Wie aus Gerichtsunterlagen in New York hervorgeht, hat die britische Großbank zugestimmt, knapp 130 Millionen Dollar dafür aufzubringen.

US-Aufsichtsbehörden hatten eine Wiedergutmachung verlangt, weil die RBS hypothekenbesicherte Wertpapiere an zwei Gewerkschaften verkauft hat, die diese finanziell ruinierten. Die Wertpapiere waren 2006 und 2007 – kurz vor Ausbruch der weltweiten Finanzkrise – für mehr als 300 Millionen Dollar und mit dem besten Bonitäts-Rating versehen an die Gewerkschaften gegangen. In der Finanzkrise wurden sie dann weitgehend wertlos. Die RBS war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

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