VW zahlt Subventionen an Spanien zurück

Nach dem Abgasskandal hat sich VW dazu bereit erklärt, erhaltene Subventionen an Spanien zurückzuzahlen. In Frankreich sollen von dem Skandal etwa 900.000 Fahrzeuge betroffen sein, zu denen auch VW-Modelle gehören. Die Rating-Agentur Fitch rechnet damit, dass der Skandal die gesamte Autobranche verändern werde.

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Volkswagen zahlt nach dem Abgasskandal in Spanien Subventionen zurück. Dazu habe sich der Konzern bereiterklärt, teilte das spanische Industrieministerium am Dienstag mit. Spanien hatte Verbraucher beim Kauf eines schadstoffarmen Autos mit 1.000 Euro je Fahrzeug unterstützt.

Volkswagen hatte zugegeben, Dieselautos mit einer Software ausgestattet zu haben, die Abgaswerte manipuliert. Für Autos, die mit den manipulierten Motoren ausgestattet waren, forderte Spanien die Rückzahlung der Subventionen durch VW. Das Geld müsse durch den Konzern und nicht durch die Verbraucher erstattet werden. Das Industrieministerium ließ offen, wie viel Geld von VW nun in die Staatskasse fließt. Der Abgas-Skandal breitet sich unterdessen immer mehr aus. In Frankreich sind einem Bericht des Senders TF1 zufolge möglicherweise mehr als 900.000 Autos betroffen. Darunter seien VW-, Audi- und Skoda-Modelle. In Belgien sind es nach Angaben eines Autoimporteurs knapp 400.000 Diesel-Fahrzeuge. VW weitet zudem seine interne Überprüfung auf Brasilien aus. Dabei gehe es um den Kleinlaster Amarok, sagte der dort für Regierungsangelegenheiten zuständige VW-Manager Antonio Megale. Grundsätzlich komme die umstrittene Technik in Brasilien nicht zum Einsatz. „Aber wir müssen das trotzdem bestätigen.“

In Deutschland verteilt das Wirtschaftsministerium weiterhin Millionen an Fördergeldern an die Autobauer. Spitzenreiter ist Volkswagen, gefolgt von BWM. Nach Angaben der Rating-Agentur Fitch dürften angesichts des VW-Skandals die Kontrollen strenger werden und damit die Kosten für Forschung und Entwicklung steigen.

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