VW stoppt Verkauf mancher Diesel-Fahrzeuge in Australien

Während die Ermittlungen gegen VW in Australien noch laufen, hat das Unternehmen den Kauf bestimmter Fahrzeuge ausgesetzt. Der Absatz in Australien war gut, in den ersten sieben Monaten konnten 13 Prozent mehr Autos verkauft werden als im Vorjahreszeitraum.

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Volkswagen reagiert in Australien auf den Abgas-Skandal und stoppt den Verkauf bestimmter Autos. Dies sei ein erster Schritt, der ab sofort gelte, teilte VW am Samstag mit. Am Freitag hatten Vertreter von Europas größtem Auto-Hersteller mit der australischen Regierung und Verbraucherschutzbehörden des Landes über den Fall beraten.

Auch in Australien wird gegen VW ermittelt. Es soll geklärt werden, ob gegen Verbraucherschutzgesetze verstoßen wurde.

VW hat in Australien in den ersten sieben Monaten 2015 knapp 37.000 Wagen verkauft. Das entspricht einem Zuwachs von 13 Prozent zum Vorjahreszeitraum und einem aktuellen Marktanteil von rund sechs Prozent.

Am Freitag erst hatte die Schweiz die Neuzulassungen von bestimmten Dieselfahrzeugen von VW gestoppt. Mit der Abgas-Affäre droht Deutschland der Bedeutungsverlust des wichtigsten Wirtschaftszweigs des Landes, und darüber hinaus Schaden als Industrie- und Wirtschaftsstandort generell.

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