USA schicken Kriegsschiffe Richtung China

Die USA wollen Kriegsschiffe ins Südchinesische Meer entsenden. Diese sollen sich in der Gegend der Spratly-Inseln aufhalten, auf die China territoriale Ansprüche erhebt. Es droht eine Eskalation.

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Die USS Princeton (CG 59), USS Nimitz (CVN 68), USNS Guadalupe (T-AO 200), USS Momsen (DDG 92) und USS Preble (DDG 88) gehören zur Pazifikflotte der USA. Ein Teil der Flotte befindet sich aktuell im Südchinesischen Meer. (Foto: US-Marine)

Die USS Princeton (CG 59), USS Nimitz (CVN 68), USNS Guadalupe (T-AO 200), USS Momsen (DDG 92) und USS Preble (DDG 88) gehören zur Pazifikflotte der USA. Ein Teil der Flotte befindet sich aktuell im Südchinesischen Meer. (Foto: US-Marine)

Die USA sind bereit, Kriegsschiffe in die Zwölf-Seemeilen-Zone im Südchinesischen Meer zu entsenden, die von China beansprucht wird. Die US-Schiffe sollen in den kommenden zwei Wochen in See stechen, berichtet die Financial Times. Die Regierung in Washington macht mit diesem Schritt deutlich, dass sie die territorialen Ansprüche Chinas auf die Spratly-Inseln nicht anerkennt, da diese nicht im Einklang mit dem internationalen Seerecht sind. China hat seine maritimen Tätigkeiten im Südchinesischen Meer in den vergangenen Jahren hochgefahren. Es wurden Marine-Übungen durchgeführt, die den Zweck hatten, Pekings militärische Macht zu demonstrieren.

In den vergangenen fünf Monaten operierten fünf chinesische Schiffe an der Küste vor Alaska und damit in der Nähe des US-Territoriums. US-Präsident Barack Obama hat mehrmals seine „Besorgnis“ über Chinas Aktivitäten im Südchinesischen Meer geäußert. Chinas Territorialansprüche gleichen dem stellvertretenden US-Außenminister Antony Blinken zufolge dem russischen Vorgehen im Osten der Ukraine. China gefährde damit Frieden und Stabilität, sagte Blinken bereits im Juni. Die Volksrepublik baut ihren Einfluss aus, indem im Südchinesischen Meer künstliche Inseln als Stützpunkte geschaffen werden. China beansprucht große Teile des Seegebietes für sich. Die Philippinien und Vietnam halten diese Auffassung für unrechtmäßig. Kritiker Chinas fürchten auch Einschränkungen im Schiffs- und Luftverkehr.


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