Österreich: Deutliche Gewinne für FPÖ bei Wien-Wahl, doch SPÖ bleibt vorne

Die FPÖ hat bei der Regionalwahl in Wien einen Erfolg eingefahren, bleibt jedoch hinter den Umfragen zurück. Die SPÖ erreicht 39,4 Prozent und bleibt demnach klar stärkste Partei. Die FPÖ kommt auf 32,6 Prozent.

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Die sozialdemokratische SPÖ bleibt nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis der Landtagswahl die stärkste politische Kraft in der österreichischen Hauptstadt. Das Ergebnis im Einzelnen: SPÖ 39,4 Prozent (minus 4,9 Prozentpunkte), FPÖ 32,3 (plus 6,5 Prozentpunkte), ÖVP 8,7 Prozent (minus 5,3 Prozentpunkte), Grüne, 11,1 (minus 1,5 Prozentpunkte). Die erstmals angetretenen Neos kommen auf knapp sechs Prozent. Noch nicht ausgezählt sind die Briefwähler.

In demselben Maß wie die SPÖ verloren hat, gewinnt die FPÖ. Die konservative ÖVP fährt massive Verluste ein. Die Grünen dürften trotz leichter Verluste ihren Anteil halten, die junge Partei Neos ist zum ersten Mal angetreten und schafft den Einzug in den Wiener Landtag.

Demnach kann die rot-grüne Landesregierung weiterregieren.

Die Wahlbeteiligung lag bei 72 Prozent und ist damit um 4 Prozentpunkte gestiegen.

Interessant: Eine Motiv-Analyse des Senders ATV hat ergeben, dass die Flüchtlings-Krise zwar eines der wichtigsten Themen war. Im Vergleich zur vergangenen Wahl für Oberösterreich, wo 63 Prozent das Thema als wichtig und sehr wichtig für ihre Wahlentscheidung gewesen sei, haben in Wien 56 Prozent dieses Thema als wichtig oder sehr wichtig angegeben. Der ORF kommt dagegen auf 65 Prozent zu diesem Thema.

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