China: Investor tötet Banker nach hohen Verlusten

Ein chinesischer Investor hat am Wochenende einen Vermögensverwalter erstochen. Der junge Investor hatte zuvor etwa 50.000 Dollar verloren. Die Spannungen im chinesischen Finanzsektor nehmen zu.

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Ein chinesischer Investor hat den Chef einer in Peking ansässigen Vermögensverwaltungs-Gesellschaft erstochen, nachdem klar wurde, dass der Investor seine Investitionen verloren hatte. Wang Jie, Chef von Global Wealth Investment, wurde am Sonntag mit einer schweren Stichverletzung an der Schulter ins Krankenhaus transportiert, wo er wenig später verstarb.

Der Täter und Investor soll knapp über 20 Jahre alt sein. Eine anonyme Quelle, die beim Gespräch zwischen Jie und dem Investor dabei gewesen ist, berichtete den Financial Times, dass der Täter offenbar aufgrund seines jungen Alters nicht fähig war, sich unter Kontrolle zu halten. Er soll etwa 47.461 Dollar verloren haben. Der Vorfall spiegelt die Spannungen im Finanzsektor wieder, wo sich zahlreiche Anleger nach Verlustgeschäften betrogen fühlen. Denn Vermögensverwaltungsgeschäfte galten eine lange Zeit lang als nahezu risikolos.

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