Private Geldvermögen: Deutsche setzten auf Bargeld

Die deutschen Privathaushalte haben ihr Geldvermögen im zweiten Quartal um gut fünf Milliarden Euro auf 5,224 Billionen Euro ausgeweitet. Dies ist der niedrigste Anstieg seit Anfang der 1990er Jahre. Zuwächse gab es bei bei Bargeld, Bankeinlagen sowie Versicherungsansprüchen und Wertpapieren, Verluste gab es hingegen in der Bewertung von Aktien.

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Die deutschen Privathaushalte setzten trotz ultraniedriger Zinsen bei der Vermögensbildung nach wie vor eher auf Sicherheit. Insgesamt weiteten sie ihr Geldvermögen im zweiten Quartal lediglich um gut fünf Milliarden Euro auf 5,224 Billionen Euro aus, der niedrigste Anstieg seit Anfang der 1990er Jahre, wie die Bundesbank am Freitag mitteilte. Dahinter stehen Zuwächse bei Bargeld, Bankeinlagen sowie Versicherungsansprüchen und Wertpapieren von gut 41 Milliarden Euro. Diesen standen wiederum Bewertungsverluste von rund 36 Milliarden Euro gegenüber, wovon laut Bundesbank wegen schwächerer Börsen vor allem Anteile an Investmentfonds und Aktien betroffen gewesen waren.

Das Engagement auf den Kapitalmärkten sei weiterhin eher verhalten gewesen, erklärte die Bundesbank. So entfielen mit etwa 28 Milliarden Euro rund zwei Drittel der Vermögensbildung auf Bankeinlagen und Bargeld, insbesondere auf Sichteinlagen. Auch die Ansprüche gegenüber Versicherungen nahmen zu – immerhin um rund 17 Milliarden Euro. Aktien und sonstige Anteilsrechte wurden in Höhe von rund drei Milliarden Euro erworben.

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