Pipelinebau zwischen China und Russland kommt ins Stocken

Russland wird China über die Pipeline „Power of Siberia“ mit jährlich 38 Milliarden Kubikmeter Gas beliefern. Doch der Bau ist ins Stocken gekommen. Das russische Bundesamt für Seeschifffahrt und Gazprom können sich nicht über den Verlauf der Pipeline einigen.

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Die Pipeline „Power of Siberia“ – rot gekennzeichnet – soll China mit russischem Gas versorgen. (Grafik: Gazprom)

Die Pipeline „Power of Siberia“ – rot gekennzeichnet – soll China mit russischem Gas versorgen. (Grafik: Gazprom)

Der Bau der Gaspipeline „Power of Siberia“, über die China mit russischem Gas versorgt werden soll,  ist ins Stocken gekommen. Es gebe nach Informationen der Zeitung Kommersant logistische Probleme. Der Gazprom-Vorstand möchte die Pipeline über die Zeya-Fluss in der Region Amur verlegen. Andernfalls müsste der Konzern Gelder für weitere neue Rohre und Ausrüstungen bereitstellen. Deshalb werden Baggerarbeiten benötigt.

Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Binnenschifffahrt schaut mit Skepsis auf den Gazprom-Vorschlag. Denn die benötigten Baggerarbeiten am Zeya-Fluss würden vier Millionen Dollar pro Jahr verschlingen. Der Bundeshaushalt habe nicht das nötige Geld für dieses Vorhaben, denn die Gesamtkosten würden sich bis zum Jahr 2022 auf 27,25 Millionen Euro belaufen. Das seien unnötige Ausgaben, so das Bundesamt.

Russland wird China im Rahmen des East Route Gas Projects ab dem Jahr 2019 mit jährlich 38 Milliarden Kubikmeter Erdgas beliefern. Die dafür benötigte Pipeline solle eine Länge von 4000 Kilometer haben, berichtet Bloomberg.

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