Assads erste Reise seit drei Jahren führt ihn nach Russland

Syriens Präsident Baschar al-Assad hat sich russischen Regierungsangaben zufolge am Dienstag mit Präsident Wladimir Putin in Moskau getroffen. Es habe sich um einen Arbeitsbesuch gehandelt, um den gemeinsamen Militäreinsatz gegen die Islamisten-Miliz Islamischer Staat zu besprechen.

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Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat Russland einen überraschenden Besuch abgestattet. Assad habe am Dienstagabend in Moskau mit Präsident Wladimir Putin über die Lage in seinem Land gesprochen, sagte ein Sprecher des Kremls am Mittwoch. Dabei sei es um den „Kampf gegen terroristische, extremistische Gruppierungen“ gegangen und um die russische Luftunterstützung für Vorstöße der syrischen Armee.

Russland sei nicht nur bereit, seinen Beitrag zum Kampf gegen den Terrorismus zu leisten, sondern auch zu einer politischen Lösung des Konflikts, sagte Putin den Angaben nach. Assad habe der russischen Führung und dem russischen Volk dafür gedankt, „dass sie für die Einheit Syriens und seine Unabhängigkeit einstehen“.

Assads Besuch war nach Angaben syrischer Staatsmedien die erste Reise des Präsidenten seit Ausbruch des Bürgerkriegs im Jahr 2011. Assad sei auf Einladung Putins nach Moskau gereist, meldete die Nachrichtenagentur Sana. Assad erklärte demnach, der Einsatz der russischen Luftwaffe habe dabei geholfen, die Ausbreitung des „Terrorismus“ zu stoppen.

Russland fliegt seit Ende September Luftangriffe in dem Bürgerkriegsland. Ebenfalls am Dienstag hat Russland gemeinsam mit den USA ein militärisches Memorandum unterzeichnet, das die Angriffe koordinieren soll.

 

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