Massenschlägerei bei Essensausgabe in Flüchtlings-Unterkunft

Am Wochenende ist es in Göttingen in einem Speisesaal für Flüchtlinge zu einer Massenschlägerei gekommen. An der Auseinandersetzung waren mehr als 100 Menschen beteiligt. Auslöser der Schlägerei war offenbar die Angst, im großen Gedränge kein Essen zu bekommen.

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Am Sonntagabend ist es in der Gemeinde Hann. Münden im Landkreis Göttingen bei der Essensausgabe in einer Flüchtlingsunterkunft zu einer Massenschlägerei zwischen 100 und 120 Personen gekommen, berichtet das Göttinger Tageblatt. Was der genaue Auslöser der Auseinandersetzung gewesen ist, bleibt ungeklärt.

Doch die Polizei vermutet im Zuge des großen Gedränges, dass einige Flüchtlinge Angst hatten, kein Essen zu bekommen und dies Streitigkeiten um die Reihenplätze ausgelöst hat. Zwei Flüchtlinge wurden verletzt und anschließend im Krankenhaus behandelt. Der Speisesaal wurde im Verlauf der Auseinandersetzung schwer beschädigt.

Auch in Leinfelden-Echterdingen (Kreis Esslingen) war die Situation angespannt, als die Essensausgabe umgestellt werden sollte. Die Polizei Reutlingen musste ausrücken und die Lage beruhigen, wie die Stuttgarter Nachrichten berichten.

Immer wieder kommt es in Unterkünften zu kritischen Situationen, nicht zuletzt, weil Flüchtlinge nach der langen Zeit einen Lagerkoller erleiden.

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