USA: Brutale Verhaftung im Klassenzimmer

Ein US-Polizist fordert eine Schülerin auf, den Klassenraum zu verlassen. Sie verweigert die Anweisung und wird von dem Beamten gewürgt, vom Stuhl geschleudert und über den Boden gezogen.

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In den USA ist es erneut zu einem Vorfall von Polizeigewalt gekommen. Diesmal handelt es sich bei dem Opfer um eine junge, schwarze Schülerin aus South Carolina. In einem Video ist zu sehen, wie ein Schulpolizist eine Schülerin auffordert, das Klassenzimmer zu verlassen. Das Mädchen weigert sich, wird aber nicht handgreiflich. Daraufhin würgt der Polizist das Mädchen, schleudert sie mit ihrem Stuhl durch den Raum und zieht sie über den Boden, berichtet die Washington Post.

Aktuell befindet sich die Schülerin im Gefängnis. Gegen den Polizisten wird zwar noch nicht ermittelt, doch er sei beurlaubt worden. Die regionale US-Nachrichtenseite WLTX berichtet, dass der örtliche Sheriff Leon Lott das FBI und das US-Justizministerium damit beauftragt habe, den Vorfall zu untersuchen. Lott sagt, der Vorfall hätte ihn schockiert. Der Sheriff hat seine Dienstreise abgebrochen, um sich dem Fall zu widmen.

Verhaftungen von Schülern unter dem Vorwurf der „Ruhestörung im Unterricht“ werden regelmäßig vorgenommen. Diese Prozedur nennt sich „School-to-Prison-Pipeline“.

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