Wegen Ölpreis: BASF senkt Jahresprognose

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF hat wegen der abgekühlten Weltkonjunktur und des Ölpreisverfalls seine Jahresziele gekappt. Das Unternehmen erwarte nun für 2015 einen leichten Rückgang beim Umsatz.

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Der Chemiekonzern BASF hat nach einem unerwartet hohen Ergebnisrückgang im dritten Quartal seine Jahresziele gesenkt. Der operative Gewinn (Ebit) vor Sondereinflüssen fiel von Juli bis September um zehn Prozent auf 1,6 Milliarden Euro, wie das Ludwigshafener Unternehmen am Dienstag mitteilte. Analysten hatten mit 1,625 Milliarden etwas mehr erwartet. BASF setzte 17,4 Milliarden Euro um, ein Rückgang von fünf Prozent.

„Der stark gefallene Ölpreis führte zu deutlich rückläufigen Preisen, die unseren Umsatz im Chemiegeschäft 1 und bei Oil & Gas belasteten“, heißt es in dem aktuellen Quartalsbericht des Unternehmens. Auch der Tausch von Geschäftsteilen mit dem russischen Energieriesen Gazprom drückte die Erlöse. Bislang hatte der Konzern einen Gewinn vor Zinsen und Steuern sowie Sondereinflüssen auf Vorjahreshöhe und einen leicht steigenden Umsatz erwartet.

Vorstandschef Kurt Bock senkte wie von vielen Analysten erwartet die Prognose für das Gesamtjahr. Für 2015 rechnet er nun mit einem leichten Rückgang von Umsatz und bereinigtem Betriebsgewinn. Bislang sollte der Umsatz leicht zulegen und der Betriebsgewinn das Vorjahresniveau von 7,36 Milliarden Euro erreichen. Bock hatte die Erwartungen aber bereits mehrmals gedämpft und dieses Ziel zuletzt als sportlich bezeichnet.

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