Passau: Flüchtlingen droht der Kältetod

In Passau harren Tausende von Flüchtlingen in der Kälte aus und warten auf ihren Abtransport in die Unterkünfte. Doch es gibt zu wenig Busse. Leidtragend sind vor allem die Kinder. Ihnen droht der Kältetod.

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Im bayrischen Passau registrierte die Polizei in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag insgesamt 6.600 Flüchtlinge.

Der Sprecher der Bundespolizeiinspektion Freyung, Heinrich Onstein, sagte dem Bayrischen Rundfunk, dass die Menschen sehr lange in der Kälte warten mussten. In der österreichisch-deutschen Grenzregion müssen die Menschen bei niedrigen Temperaturen ausharren, um den Prozess der Registrierung durchzuhalten. Unter den Flüchtlingen befinden sich Familien mit Kindern und Säuglingen.

„Es ist nur eine Frage der Zeit, wann das erste Baby hier erfriert“, zitiert der Tagesspiegel Lothar Venus von der Stabsstelle des Landkreises Passau. Problematisch ist vor allem, dass es auf der deutschen Seite der Grenze zu wenig Busse gebe, die die Flüchtlinge in die Unterkünfte transportieren können. „Was sind bei dieser Menschenmenge schon zehn Busse, wir bräuchten hier 40, um die Menschen rasch ins Warme zu bringen“, so Venus.

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