Vierjähriger Mohamed vor seinem Tod sexuell missbraucht

Der geständige Mörder des Flüchtlingskindes Mohamed hat sein Opfer vor dessen Tod sexuell missbraucht. Er gestand, auch den verschwundenen Potsdamer Jungen Elias missbraucht und getötet haben.

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Der vierjährige Mohamed aus Berlin ist vor seinem Tod sexuell missbraucht worden. Der mutmaßliche Täter Silvio S. habe dies in der Vernehmung eingeräumt, sagte Oberstaatsanwalt Michael von Hagen am Freitag vor Journalisten in Berlin. S. habe das Kind nach eigener Aussage bereits einen Tag nach seiner Entführung mit einem Gürtel erdrosselt, weil es nach den Worten des 32-Jährigen „gequengelt“ habe und „weg wollte“.

Nach Angaben der Ermittler wies der Leichnam von Mohamed Spuren von äußerlicher Gewalt auf. Es habe „stumpfe Gewalt gegen den Hals“ gegeben. Ob auch der sechsjährige Elias aus Potsdam vor seinem Tod missbraucht wurde, war zunächst unklar.

Silvio S. hatte in den Vernehmungen gestanden, sowohl Mohamed als auch den seit Juli vermissten Elias getötet zu haben. Er war am Donnerstag im brandenburgischen Niedergörsdorf festgenommen worden, nachdem er auf Videoaufzeichnungen mit dem vierjährigen Mohamed erkannt worden war. Der Junge war am 1. Oktober vor dem Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (LaGeSo) verschwunden.

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