Euro-Zone: Industrie wächst nur schwach

Das Industrie-Wachstum in der Euro-Zone zieht im Oktober leicht an. Der Einkaufsmanagerindex stieg um 0,3 auf 52,3 Punkte. Der Aufschwung bleibe vor allem wegen Deutschland und Frankreich enttäuschend schwach.

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Die Industrie der Euro-Zone gewinnt leicht an Schwung. Der Einkaufsmanagerindex kletterte im Oktober um 0,3 auf 52,3 Punkte, wie das Markit-Institut am Montag zu seiner Umfrage unter Tausenden Unternehmen mitteilte. Das Barometer hält sich damit über der Marke von 50 Zählern, ab der es Wachstum signalisiert. „Der Aufschwung bleibt aber enttäuschend schwach“, sagte Markit-Chefvolkswirt Christ Williamson. Das liegt auch daran, dass Europas größte Volkswirtschaft Deutschland langsamer wächst und die Nummer zwei, Frankreich, nahezu stagniert.

Es gibt aber auch einen Lichtblick: Die Exportaufträge zogen so deutlich an wie seit vier Monaten nicht mehr. „Dies dürfte zumindest dafür sorgen, dass die Angst vor negativen Auswirkungen der Konjunkturabkühlung in China und in anderen Schwellenländern schwindet“, sagte Williamson. So schrumpften die Geschäfte der chinesischen Industrie im Oktober bereits den achten Monat in Folge.

Wie es mit der deutschen Industrie weitergeht, ist dem Markit-Institut zufolge offen. Hier fiel das Barometer um 0,2 auf 52,1 Punkte. „Es ist momentan jedenfalls noch nicht auszumachen, ob die deutsche Industrie mitten in einem Abkühlung steckt oder ob die Ergebnisse der Oktoberumfrage nur eine kleine Wachstumsdelle bedeuten“, sagte Markit-Ökonom Oliver Kolodseike.

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