Britisches Unterhaus lehnt Luftangriffe gegen Syrien ab

Das britische Unterhaus hat den Plänen von Premier David Cameron, in Syrien Luftangriffe zu fliegen, eine Abfuhr erteilt. Erst müsse der Westen eine klare Strategie gegen den IS vorlegen.

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Die Pläne des britischen Premierministers David Cameron zur Ausweitung des Militäreinsatzes gegen die Extremistenorganisation Islamischer Staat auch auf Syrien haben einen Rückschlag erlitten. Der Auswärtige Ausschuss des britischen Unterhauses sprach sich in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme gegen Luftangriffe in Syrien aus. Eine Ausweitung der Angriffe auf syrisches Gebiet solle es solange nicht geben, bis der Westen eine umfassende und erfolgversprechende Strategie im Kampf gegen die Extremisten und zur Beendigung des Bürgerkriegs entwickelt habe, erklärte der Ausschuss. Cameron hatte sich für Angriffe auch in Syrien stark gemacht. Bislang greifen britische Kampfjets Ziele der Extremisten im Irak an und liefern den Alliierten Informationen zur Aufklärung des syrischen Luftraums.

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